Citrus Pflanzen

Standort 

Der Zitronenbaum (Citrus Limon) ist ursprünglich in Asien und Indien beheimatet und kommt mittlerweile besonders häufig in der Mittelmeerregion Spaniens und Italiens vor. Das bedeutet, dass er die Sonne als Standort bevorzugt und keine Zugluft mag. Er gehört zu den Kübelpflanzen und wird von vielen Gärtnern und Privatpersonen gern als pflegeleichte Pflanze zur Zierde im Garten oder auf Balkonen gehalten.

Dabei fühlt er sich insbesondere an Standorten ohne viel Wind und in kalkarmen Böden oder Töpfen wohl. Mit einer Gesamthöhe von 150-160cm eignet er sich auch gut als Hauspflanze, wenn er wiederum auch hier sonnig und geschützt gehalten wird und vorzugsweise mit lauwarmen Regenwasser gegossen wird.

Überwinterung 

Das Wichtigste für eine artgerechte Überwinterung eines Zitronenbaumes ist, dass er sehr hell aufbewahrt wird.Dem kann man bei Bedarf auch mit speziellen Lichtlampen nachhelfen, die z.B. über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden und dem ruhenden Baum das volle Sonnenlichtspektrum für mindestens sechs Stunden am Tag gewähren. Das gilt vor allem bei einer Überwinterung des Zitronenbaumes im Keller.

Hat man als Standort z.B. einen sehr hellen Wintergarten gewählt, dann ist die Zusatzeinstrahlung nicht notwendig. Es ist darauf zu Achten, dass der Baum nicht zuoft gedreht oder gewendet oder gar immer wieder an andere Standorte gebracht wird, denn er ist demgegenüber empfindlich und überwintert am gesündesten, wenn er den hellen Standort behält, den er gerade hat.

Gießen/Wärme

Beim Überwintern eines Zitronenbaumes kann es vorkommen, dass der Baum seine Blätter verliert oder sogar Schimmel ansetzt. Dieses Verhalten kann ein Zeichen dafür sein, das man dem Baum zuviel Wasser zugeführt hat, denn der Zitronenbaum braucht gerade beim Überwintern nur sehr wenig Wasser. Es reicht deshalb lauwarmes Regenwasser nur in größeren Zeitabständen zuzuführen und darauf zu achten, dass das Wasser nicht zuviel Kalk enthält. Sollte der Wurzelballen länger zu feucht sein und zudem eventuell noch zu kalt, dann kann Wurzelfäule entstehen. Hier wird wegen der Kälte das Wasser nicht mehr in die Krone transportiert, sondern bleibt im Ballen und der Zitronenbaum vertrocknet, obwohl er scheinbar überfeuchtet ist.

Steht der Zitronenbaum zur Überwinterung an einem Ort, wo es sehr kalt werden kann, so kann man ihn durch Styroporplatten vor Bodenfrost schützen. Die Überwinterungstemperatur, die ideal ist, liegt bei 1- 8 Grad Celsius.

Düngen/Schneiden

Obwohl der Baum sonst alle drei Wochen mit stickstoffhaltigem Dünger versorgt werden kann, ist eine Düngugn im Winter nicht notwendig, da das Wachstum in dieser Jahreszeit nicht gefördert werden braucht, sondern der Zitronenbaum eine Ruhephase einlegt.

Im Herbst, bevor die Überwinterung kommt, kann der Baum von trockenen und verdorrten Ästen befreit werden, die keine Früchte getragen haben. Der eigentliche Verschnitt des Baumes erfolgt jedoch im Frühjahr, wenn er wieder nach Draußen gebracht wird und erneut ausschlagen wird.

Umgewöhnung Frühjahr

Nach der Winterruhe hat sich der Zitronenbaum zwar an die Helligkeit gewöhnt, die herrschte, aber die volle Sonneneinstrahlung hat doch zuviel Intensität, sodass es gut ist, den Baum im Frühjahr in den ersten paar Wochen an einen schattigen Standort zu stellen und ihn langsam an die Wärme und Helligkeit der Sonne, die er dann wiederum benötigt, zu gewöhnen.